Revolution: Hochdeutsche Moderation im Schweizer Privatradio
Samstag, 25. 8. 2007| Radim Sochorek| Dauerlink | Kategorie: Welt der Sprachen
Radim Sochorek
In der deutschsprachigen Schweiz wird im Alltagsleben praktisch ausschließlich Dialekt gesprochen. Die dortigen Privatradios kopieren diesen Trend, so dass im Äther überwiegend Schweizerdeutsch zu hören ist. Hochdeutsch wird nur im begrenzten Rahmen gebraucht, wenn etwa Nachrichten verlesen werden oder Interviews mit Nicht-Deutschschweizern geführt werden.
Zürich - eine Stadt der Revolution?
In Zürich wagt derzeit ein Privatradio ein Experiment - es hat eine Deutsche als Moderatorin engagiert. Während ihre Schweizer Kollegen weiterhin konsequent Mundart moderieren werden, wird Katrin Wilde aus Saarbrücken zu den Zuhörern in ihrer Muttersprache - Hochdeutsch - sprechen. Neben der üblichen journalistischen Rundfunkarbeit wird sie im Radio auch aus ihrem Leben als eine der 22.000 in Zürich lebenden Deutschen berichten.
Zürich - eine Stadt der Revolution?
In Zürich wagt derzeit ein Privatradio ein Experiment - es hat eine Deutsche als Moderatorin engagiert. Während ihre Schweizer Kollegen weiterhin konsequent Mundart moderieren werden, wird Katrin Wilde aus Saarbrücken zu den Zuhörern in ihrer Muttersprache - Hochdeutsch - sprechen. Neben der üblichen journalistischen Rundfunkarbeit wird sie im Radio auch aus ihrem Leben als eine der 22.000 in Zürich lebenden Deutschen berichten.
Quelle: 20 Minuten: «Suche dringend ein Schweizerdeutsch- Wörterbuch»
Das Bild basiert auf dem Bild Limmat-Quaibrücke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Adrian Michael.
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