Freiwillige übersetzen Reden in mehr als 40 Sprachen
Sonntag, 17. 5. 2009| Radim Sochorek| Dauerlink | Kategorie: Übersetzungswelt
Radim Sochorek
TED (Technology, Entertainment, Design) ist eine seit dem Jahr 1984 alljährlich stattfindende Konferenz, auf der prominente Persönlichkeiten eine Rede zum Thema halten, für das sie sich engagieren, und für die sie 18 Minuten Zeit haben. Auf der TED-Website können diese Reden als Video angesehen werden.
Botschaft von Bill Gates mit deutschen Untertiteln
Damit Millionen von Menschen weltweit die Botschaft der Vorträge kennenlernen können, die das Englische nicht beherrschen, startete TED ein Open Translation-Projekt. Ganz am Anfang wurden die Reden noch von professionellen Übersetzern in zwei Dutzende von Sprachen übertragen. Heute beteiligen sich an den Übersetzungen 700 freiwillige Übersetzer, welche die Reden in ihre Muttersprache übersetzen. Bisher wurden auf diesem Wege 300 Übersetzungen in mehr als 40 Sprachen veröffentlicht.
Die Übersetzungen erscheinen in den Videos als Untertitel, zudem ist auf dem Bildschirm ein interaktives Skript der ganzen Rede mit Zeitcodeinformation sichtbar, so dass per Mausklick auf die ausgewählte Stelle im Vortrag gesprungen werden kann. Die Transkripte in unterschiedlichen Sprachen ermöglichen eine Indexierung des Redeinhalts in den Suchmaschinen.
Die kooperative Herangehensweise der freiwilligen Mitarbeiter ist ähnlich jener von Wikipedia. TED verfügt über interne eingebaute Qualitätssicherungsmechanismen. Übersetzern stehen spezielle Tools zur Verfügung, das Ausgangsmaterial ist für sie das professionell erstellte englische Transkript; nach seiner Übersetzung wird ihr Werk von einem zweiten Muttersprachler überprüft, und vor der eigentlichen Veröffentlichung wird die Qualität noch von TED gecheckt. Auch die Webbesucher geben zur Übersetzung ihr Feedback. Bei jeder Übersetzung wird außerdem der Name des Übersetzers und auch des Korrektors genannt.
Botschaft von Bill Gates mit deutschen Untertiteln
Damit Millionen von Menschen weltweit die Botschaft der Vorträge kennenlernen können, die das Englische nicht beherrschen, startete TED ein Open Translation-Projekt. Ganz am Anfang wurden die Reden noch von professionellen Übersetzern in zwei Dutzende von Sprachen übertragen. Heute beteiligen sich an den Übersetzungen 700 freiwillige Übersetzer, welche die Reden in ihre Muttersprache übersetzen. Bisher wurden auf diesem Wege 300 Übersetzungen in mehr als 40 Sprachen veröffentlicht.
Die Übersetzungen erscheinen in den Videos als Untertitel, zudem ist auf dem Bildschirm ein interaktives Skript der ganzen Rede mit Zeitcodeinformation sichtbar, so dass per Mausklick auf die ausgewählte Stelle im Vortrag gesprungen werden kann. Die Transkripte in unterschiedlichen Sprachen ermöglichen eine Indexierung des Redeinhalts in den Suchmaschinen.
Die kooperative Herangehensweise der freiwilligen Mitarbeiter ist ähnlich jener von Wikipedia. TED verfügt über interne eingebaute Qualitätssicherungsmechanismen. Übersetzern stehen spezielle Tools zur Verfügung, das Ausgangsmaterial ist für sie das professionell erstellte englische Transkript; nach seiner Übersetzung wird ihr Werk von einem zweiten Muttersprachler überprüft, und vor der eigentlichen Veröffentlichung wird die Qualität noch von TED gecheckt. Auch die Webbesucher geben zur Übersetzung ihr Feedback. Bei jeder Übersetzung wird außerdem der Name des Übersetzers und auch des Korrektors genannt.
Link: TED
Quelle: TED Open-Translation Projekt bringt TED.com Untertitel mehr als 40 Sprachen ein
Freshzweinull: Übersetzungs-Crowdsourcing: Al Gore jetzt mehrsprachig
Quelle: TED Open-Translation Projekt bringt TED.com Untertitel mehr als 40 Sprachen ein
Freshzweinull: Übersetzungs-Crowdsourcing: Al Gore jetzt mehrsprachig
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