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Ostrava/Ostrau im Oktober 2011

Dienstag, 1. 11. 2011| Radim Sochorek| Dauerlink | Kategorie: Ostrava/Ostrau
Radim Sochorek
Das Bergbaumuseum im ehemaligen Bergwerk Anselm wurde nach dem Besitzerwechsel einem Umbau unterzogen und hat im Oktober seine Pforten wieder eröffnet. Es wurde um attraktive interaktive Elemente bereichert, wie Bild- und Tonaufnahmen, welche die Illusion eines realen Bergwergs wecken sollen. Nach Renovierung befindet sich auch die Barockorgel in der ältesten Kirche der Stadt, der Wenzelskirche. Ursprünglich stammt die Orgel aus einer Dorfkirche in der Region und ersetzt das frühere Instrument vom Anfang des 20. Jahrhunderts, das im schlechten Zustand gewesen war.

Abenddämmerung in Ostrava
Panoramablick von Bazaly auf Pøívoz/Oderfurt und das Hultschiner Ländchen: Rechts die Marie-Empfängnis-Kirche, links im Hintergrund der Fernsehturm in Hošálkovice/Hoschialkowitz

Das Festival Kamera Oko, das sich auf die schöpferische Tätigkeit der Kameraleute orientiert, startete in Ostrava. Aus der Welt des Kinos noch eine Nachricht: Wie bekannt wurde, soll in den Räumlichkeiten des neuen Geschäftszentrum Nová Karolína im Zentrum von Ostrava ein neues Multikino entstehen.

Großer Gestank infolge der Entsorgung der Erdöllagunen in der Nähe von Wohngebieten belästigte im Besonderen die Einwohner der Siedlung Fifejdy. Der Unmut der Einwohner führte dazu, dass die Arbeiten vorübergehend gestoppt werden mussten. Über ein anderes ökologisches Problem in Ostrava strahlte ein britischer Sender eine Dokumentation aus: Die Abgase der Stahlfabrik Mittal werden dort mit extrem angestiegenen Erkrankungen der Atemwege vor Allem kleiner Kinder in der Nachbarschaft der Fabrik in Zusammenhang gebracht.

In Hošálkovice/Hoschialkowitz, einem Stadtteil im Hultschiner Ländchen, wird ein Aussichtsturm mit Panoramablick auf ganz Ostrava gebaut. Ein anderes Bauvorhaben hat in diesem Monat die Heilsarmee beendet – im Stadtteil Mariánské Hory (Marienberg) wurde ein neues Obdachlosenheim für Männer gebaut. Es handelt sich um den seltenen Fall eines neuen Asylhauses, das auf grüner Wiese entstanden ist.

Am Ende seiner Karriere, nach elf Jahren Jahre in der italienischen Liga, zuletzt bei AC Mailand, wollte der ex-Nationalspieler Marek Jankulovski bei seinem Heimatverein FC Baník Ostrava spielen. Sein Comeback hat er sich aber sicherlich anders vorgestellt, er musste das Spielfeld nach nur acht Minuten folgenschwer verletzt verlassen.

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